Wirtschaftsverein Rügen


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Kommentar zum Beitrag OZ v. 03./04 12.2011 S. 10

Nun kurz der Vorspann aus meinem Gedächtnis:

„wika“  hatte sich wohl in einem Beitrag früher mit den Gebrüdern Albrecht, den Eigentümern von „aldi Nord und Süd“ und deren Einkommen bzw. besser Vermögen befasst.
Neben seinen Auslassungen ging es wohl auch um deren Steueraufkommen.
Dabei hatte er offenbar  Milliarden mit  Millionen in Ziffern verwechselt. Statt 9 Nullen hatte er nur 6 Nullen für seine Angaben geschrieben.
Keiner, weder er selbst, seine korrigierende Frau, die Redaktion noch Leser hätten es angeblich gemerkt!
Er entschuldigte sich kurz, um dann vom „Leder zu ziehen“.
Ziel waren die wahren „Nullen“.
Und das waren nun einmal die politischen „Entscheider“ der Insel, Planer und Erbauer der
B 96n!
Er ging auf die viel zu große und die Landschaft unnötig verwüstende  Baustelle und sein beliebtes Thema der angeblich viel, viel besseren und bekannten Alternativen ein (RIO 96).
Aber was wollte man schon von den oben zitierten „Nullen“ erwarten?!.
Es gipfelte darin, dass ihm angst und bange werden könnte, wenn in Berlin ebensolche „Nullen“ in der Regierung sitzen würden...Wundern würde es nicht!

Klaus Schütt, Vizepräsident.

 

„Dree Nullen-dreemal null Komma nix“

Üm dat vörweg to seggen:
Ich läs de Kolummnen vun “wika” fast ümmer, vör allem, weil se up „Platt“ schreben sünd.
In sienen Bidrag müt de „Nullen“ hett wika woll een anner „platt“ up de Pann hatt.
Platt kannst jo ook müt „flach“-niveaulos“ verwesseln.

In de Wirtschaft harr een Verantwurtlicher woll miehr Probleme, wenn he so fix mol ees müt Tahlen so as uns Liehrer wi.ka. ümgahn wür. So veel müt Oogenplinkern vörweg.
Wi seggten früher männigmol so flapsig:
            „Liehrer hem’m  vörmerrags Recht un nahmerrags frie“
Dat’s so allgemein natürlich Quatsch west.
 Ick harr domols richtig goode Liehrers un kenn ook hüt noch noog doorvun up uns Rügen.
Wenn uns Fründ „wika“ nu över meent, ook in Saaken B 96n för sick de eenzig richtige Meenung to hebben, denn stimmt mi dat en beten nahdenklich.
As domols Mitte vun de achtziger Johrn de Fährhafen Mukran buugt wür, geev dat för uns Insulaner nix dorgägen to räden- orrer villicht sogor as nu,... in Leipzig to klagen.
De Straaten  wür’n  affsparrt un de Landschaft twischen Blieschow, Wostevitz un Prora as Buustell ümkrempelt, üm nich to seggen, verwüst’t.
Hüt hebben wie Demokratie, een jeder snackt öffentlich müt- un dat is good so!
Un över den’n grooten Haben  künnen wie in`n Naherin woll sogor noch froh  sien.
In de tonähmend schwierige Wirtschaft, besonners up unse veröllernde Insel is he sowat as een Lüchtfüer.
De tokünftige Wiert is över nu mol ook vun de Straatenanbinnung an de Autobahn afhängig.
Dat de groote Rügenbrück  bloots de Hälft wiert is, wenn’t doornah up de Insel nich zügig wierergeiht, süllte ook kloor sien!
 De an disse Verspädung müt den B 96 –Utbuu Mit-Schulligen süllten dit doch ook weeten.
De Lüd, de sick för de aktuelle Lösung un de Utführung insetten, vun „wika“ as „Nullen“ to beteiknen- ick segg mol – geiht dat ook’n  beten lütter?
Dat is noch gornich lang her, door schriegten se ook in Stuttgart:
                        „Wi sünd dat Volk“
Denn Utgang süllten doch nich  blots disse „Lutsprekers“ in Schwaben kennen?
Herr „wika“ müch sick doch ees, wenn’t em möglich is,  un he ook ihrlich anner Sieden hüren will, in de Hotels und Pensionen up unse Insel ümhüren- orrer door in de Gästeböker kieken.
Luut schriegen heet noch lang nich, dat man Recht hätt.
Wer so deftig utdeelt, möt ook instecken... un anne Upfassung verdrägen können.
De Annern föhlen sick genauso för uns schöne Insel verantwurtlich. Ehr deiht dat ook weih, wenn doorför eenige olle Böm afsaagt warden möten.
Een poor Insulaner  wullen un möten övers  noch  müt Arbeit Geld verdeenen.
Un Liehrers ahn Kinner up Rügen, dat’s woll ook nicht so prickelnd...oder?

 

Der Wirtschaftsverein Rügen e.V. und die Bäderregelung MV

 

 Aktuell: im Juni wurde der Vorstand gewählt


Die Vertreter der fünf angeschlossenen Verbände und Vereinigungen sowie der zahlreichen Mitgliedsunternehmungen haben den neuen Vorstand des Wirtschaftsvereins Rügen gewählt: Als Präsident wurde das langjährige Vorstandsmitglied, der Bergener Rechtsanwalt Herr Ass. Jur. Ulrich Görnig, zu seinen Stellvertretern als Vizepräsidenten Frau Katharina Bärenklau aus der Verwaltung der Sana Krankenhaus GmbH und der langjährige Sassnitzer Geschäftsführer i.R. Herr Dipl.-Ing. Klaus Schütt , als Beisitzer Herr Leiter der IHK Nordvorpommern/Rügen Karsten Liefländer gewählt. Der Wirtschaftsverein Rügen besteht mehr als 20 Jahre und versteht sich als politisch unabhängige Interessenvertretung Rügener Unternehmungen. Anlässlich der Wahlveranstaltung am 14.06.2011 im Bergener Kaufmannshof wurden die Verdienste ihres anwesenden Gründungs- und Ehrenmitglieds, des seit 1995 amtierenden Sprechers der Bürgerinitiative A 20, Herrn Dipl.-Ing. Rudi Dobbert, gewürdigt, dessen unermüdlicher Schaffenskraft ebenfalls der nun für Mitte Juni angesetzte Baubeginn für die Anbindung an die Rügenbrücke zu verdanken ist. Görnig erinnerte ferner an das Symposium des Vereins vor 15 Jahren mit über 200 Gästen im IFA-Ferienpark, als die seinerzeitige Bundesumweltministerin Frau Dr. Merkel zum Thema „Landschaftsschutz und Verkehr“ redete und er als seinerzeitiger Präsident für die Anbindung an die geplante A 20 forderte, dass die Investition von 170 Mio. DM für den Fährhafen Mukran nicht „auf der Strecke bleiben“ dürfe.

In der Wahlversammlung wurde gefordert, dass die Bestandspflege der Unternehmungen auch durch öffentliche Institutionen weiter intensiviert und die Wirtschaftsförderung und Schaffung von Arbeitsplätzen durchaus den ersten Stellenwert in der Ämterhierarchie erhalten müsse.

wahl 2011

RA Görnig K. Bärenklau K. Liefländer K. Schütt


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